Portraits Südthüringer Dorfkirchen

Diesen Titel trägt mein Buch, welches im Rahmen meiner Master-Thesis an der Bauhaus-Universität Weimar entstand. Der weitgehende Leerstand und die Nichtnutzung vieler Kirchengebäude stehen im Zentrum meiner inhaltlichen Auseinandersetzung. Eine bedeutende Rolle spielt hierbei die gesellschaft-liche und kulturelle Entwick-lung und radikale Umstrukturierung ab der Grün-dung der DDR im Jahr 1949.

Was ist eigentlich Kirche, was bedeutet sie für die Gesellschaft gestern und heute und wie können wir mit dem kulturellen Erbe umgehen? Diese und weitere Fragestellungen interessieren mich und haben mich letztlich zu diesem Projekt geführt.

 

Ich porträtiere zehn Dorfkirchen im Süden Thüringens, stellvertretend für eine insgesamt sehr große Anzahl der- artiger Gebäude. Damit will ich die schlichte Schönheit dieser Kirchen, die heute weitestgehend zu "blinden Flecken" geworden sind, wieder vor Augen führen und das Verständnis für deren kulturellen Wert wieder in das Bewusstsein der Menschen bringen.

 

Es geht mir nicht darum, ein weiteres katalogisierendes Werk zu schaffen. Vielmehr konnte ich mir damit einen Traum erfüllen. Einen Traum, auch den scheinbar unbe-deutenden Kirchen ein-schließlich vieler ihrer „Liebhaber“ ein Gesicht zu geben.

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